Kletterwald Wetzlar

Aktuelles rund um den Kletterwald Wetzlar / Events / Teambildung, Teamentwicklung

DLRG beim Abseilevent im Kletterwald Wetzlar

  • Wir wollen mal etwas Besonderes unternehmen.
  • Unseren Kameraden, die mittlerweile
    immer verantwortungsvollere Aufgaben bekommen, sollen etwas
  • über das normale Ausbildungsniveau hinaus lernen und
  • wir wollen Spaß und Lernen miteinander verbinden

Lernen durch Erleben für die anstehenden Aufgaben, die immer umfangreicher werden

So oder so ähnlich war die Anfrage, mit der Thorsten Schnitker und Steffen Kunz (beide DLRG) an
Simon Karl vom Kletterwald Wetzlar herantraten.

Gute Stimmung bei den Mädels und Jungs vom DLRG
Die Strömungsretter, Taucher und Rettungsschwimmer sollten über das normale
Fachwissen hinaus neuen Input erhalten und bereits Gelerntes in angenehmer
Atmosphäre wiederholen.

Robin instruiert beim Seilaufstieg

Robin ist selbst beim THW und mit der Arbeit im Verein vertraut. Jahrelange Erfahrung durch die Arbeit im Kletterwald, sowie der Umgang in der Gruppen- und Jugenarbeit beim THW machen ihn zum Experten für Schulungsaktivitäten.

Kletterwald, THW meets DLRG Ausbildungsinteressierte

Simon Karl und Robin Neul, der als erfahrener THWler schon den Kletterwald als Ausbildungsstandort mit der Jugendgruppe im Winter gebucht hat, schulten die Teilnehmer der DLRG in Theorie und Praxis. Dabei ging es am Vormittag um

  • verschiedene Seiltypen
  • unterschiedlichste Karabinerformen
  • Knotenkunde
  • Abseiltechniken
Gute Stimmung beim Abseilevent

Das Wetter war erste Sahne an diesem Nachmittag. Obwohl Gewitter angekündigt waren, kamen diese erst weitaus später. Da war das Event zum Glück schon beendet. So dass alle jede Menge gut gelaunt erleben konnten. Und in emotionalen Zuständen lernt es sich bekanntlich am Besten.

Was man doch alles so zum Abseilen braucht…

Nach einem theoretischen Vormittag bei dem die Teilnehmer einiges über Seile, Karabiner,
Klettergurte und Abseilgeräte erfahren konnten, ging es dann nach einer Mittagspause
zum Training für den Seilaufstieg und dem sicheren Abseilen aus den Höhen.

Hier wurden neben den wichtigsten Knoten, wie

  • Achterknoten (legen, stecken und werfen)
  • Mastwurfknoten
  • Halbmastwurf
  • Spierenstich

auch Sicherungstechniken gezeigt, bei denen diese Karabiner zum Einsatz kommen. Abseilen mit einem Abseilachter und einer Hintersicherung mittels Prusikknoten war dem einen völlig neu und für andere eine optimale Wiederholung, denn durch erklären, bleibt das meiste Wissen haften.

Seilaufstieg üben

Mit Sicherungsgerät und Handsteigklemme nach oben steigen. Das wurde vorab am Boden gezeigt und geübt, bevor es dann in die Höhe ging. Ziel war es dabei, an einem vertikalen Seil 8-12m aufzusteigen.

Ziel des Tages: Ein Sprunggerät richtig platzieren in luftiger Höhe

Ziel des Tages war es ein Sicherungsgerät über eine Traversier-Einrichtung zwischen zwei Bäumen so zu platzieren, dass die Teilnehmer anschließend gesichert aus ca. 8m Höhe dem Boden entgegen springen durften.

Fotos für die mutige Mannschaft

große Motivation beim Aufbau der Seilkonstruktion

Große Motivation bei allen Teilnehmern, als es darum ging in die Bäume zu klettern und die Bandschlingenkonstruktion in den Astgabeln einzubauen. Wenngleich auch einige merkten, dass sie sich beim Tauchen oder Boot fahren sicherer fühlen, hat diese Grenzerfahrung gezeigt, dass man nicht alles machen kann und muss. Es gehört auch jede Menge Mut dazu die eigenen Grenzen zu erkennen und seinen Fokus auf die Dinge zu legen, die einem mehr Freude bringen.

Wichtige Dokumentation für die Kameraden

„Die Höhe war am Anfang auch nicht meins.“ so Simon Karl, Erbauer und Betreiber des Kletterwald Wetzlar. „Ich musste mich unheimlich daran gewöhnen und habe in dieser Richtung auch zahlreiche Ausbildungen absolviert, um ehr Sicherheit zu erlangen.Heute klettere ich hier in den Bäumen bis 16 und 20m und kümmere mich auch vor dem Saisonstart um die Baumpflege mit einer Arbeitsbühne. Da geht es dann auch schon mal bis auf 30m Höhe, wenn Totholz entfernt werden muss.“

Etwas zögerlich vor dem ersten Sprung

Und dann war es soweit, dass das Sprunggerät nach intensiver Bautätigkeit am richtigen Platz hing und entsprechend hintersichert war. Die ersten klinkten sich ein und weil es doch etwas wagemutig erschien auch gleich wieder aus.

Sprung bei besten Wetter

Endlich nimmt die Sache Fahrt auf

ob die Konstruktion dann wirklich hält, demonstrierte Simon Karl aus dem Kletterwald als erster. Das Gerät war richtig platziert und der Sprung jedes Mal eine Herausforderung.

Und dann zogen auch die Teilnehmer nach. Auch wenn es am Anfang noch etwas zögerlich zuging beim Sprung aus luftiger Höhe, ließ
es sich keiner nehmen, diese Vergnügen gleich mehrmals zu erleben, bevor es dann mit
einem Strahlen im Gesicht wieder nach Hause ging.

DLRG beim Abseilevent im Kletterwald

Als einzige Frau am Start, zeigte Anna den Jungs wie es ging. Karabiner einklinken und ab geht die wilde Fahrt. Die größte Herausforderung ist der Schritt über die Kante und den Mut loszulassen. Dem Material zu vertrauen und das nach so kurzer Zeit.

Anna von der DLRG glücklich nach dem Sprung

Glücklich zurück am Boden. Grenzerfahrungen zeigen uns neue Wege auf. Ist das der richtige Weg? Das weiß man aber vorher nicht und deswegen muss man rausgehen und das erleben. Sicher kann man vieles nachlesen und sich Dokumentationen anschauen. Aber das eigene Erleben bringt nachhaltiges Erleben von dem noch lange zehren kann.

Weil man stolz sein kann die eigenen Grenzen erfahren zu haben.

Abschlussphoto in luftiger Höhe

Abschlussfoto in luftiger Höhe.

Während des Aufbaus der gesamten Konstruktion wurde natürlich auch ein exklusives Gruppenfoto von den Teilnehmern aus luftiger Höhe und in luftiger Höhe gemacht. So macht Abenteuer und Erleben Spaß und bleibt lange erhalten.

Vielen Dank für Euren Besuch bei uns im Wald.